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Sonntag, 27. Oktober 2013
Verantwortung im Spitzensport
axel a. frohnemann, 14:26h
Sport ist auf der ganzen Welt beliebt. Sei es nun Fußball, Basketball, Eishockey oder allgemein: sportliche Großereignisse, wie die Olympischen Spiele. Quer durch alle Kulturen und Schichten werden SportlerInnen geachtet und respektiert. SportlerInnen haben also Einfluss, ihnen wird zugehört. Doch warum wird dies nicht ausgenutzt, um auf wichtige politische und gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss zu nehmen. Ich meine dabei nicht, dass Sebastian Schweinsteiger etwas zum Betreuungsgeld sagen soll. Mir geht es eher um allgemeine Fehlentwicklungen, wie Rassismus und Intoleranz gegenüber Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft oder Religion.
Na klar. Es gibt, um beim Beispiel Fußball zu bleiben, die von oben gesteuerten "Nein zu Rassismus"-Kampagnen u.Ä. Aber individuelle Äußerungen und Kommentare fehlen oftmals. Wo sind hier die Ecken und Kanten? Unterlassen SportlerInnen dies aus Angst, damit Werbepartner zu vergraulen? Warum erheben Sie nicht Ihre Stimme, wenn Menschen diskriminiert werden. Ein gutes und aktuelles Beispiel sind hier die Olympischen Spiele in Sotschi, Russland. Die Diskriminierung von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen nimmt hier in den letzten Jahren stark zu. Doch man hört kaum kritische Stimmen aus dem Spitzensport. Das ist bedauerlich.
Dies gilt sicherlich nicht weniger für die Spitzenfunktionäre im Sport, gleichwohl sie natürlich weniger bekannt sind, haben sie doch einen viel stärkeren Einfluss - beispielsweise auf die Vergabe von Großereignissen. Hier spielt das Geld aber sicherlich noch eine größere Rolle, wie man an den immer wieder aufkommenden Korruptionsvorwürfen bei der FIFA sieht.
Anerkennung und Einfluss bringen aber auch Verantwortung mit sich. Sich dieser einfach zu entziehen, ist schlichtweg feige. Meines Erachtens folgt aus Können auch die Verantwortung, diese Fähigkeiten und die damit verbundene Aufmerksamkeit, auch einzusetzen. Sei es nun im Sport oder in einem anderen Bereich.
Na klar. Es gibt, um beim Beispiel Fußball zu bleiben, die von oben gesteuerten "Nein zu Rassismus"-Kampagnen u.Ä. Aber individuelle Äußerungen und Kommentare fehlen oftmals. Wo sind hier die Ecken und Kanten? Unterlassen SportlerInnen dies aus Angst, damit Werbepartner zu vergraulen? Warum erheben Sie nicht Ihre Stimme, wenn Menschen diskriminiert werden. Ein gutes und aktuelles Beispiel sind hier die Olympischen Spiele in Sotschi, Russland. Die Diskriminierung von verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen nimmt hier in den letzten Jahren stark zu. Doch man hört kaum kritische Stimmen aus dem Spitzensport. Das ist bedauerlich.
Dies gilt sicherlich nicht weniger für die Spitzenfunktionäre im Sport, gleichwohl sie natürlich weniger bekannt sind, haben sie doch einen viel stärkeren Einfluss - beispielsweise auf die Vergabe von Großereignissen. Hier spielt das Geld aber sicherlich noch eine größere Rolle, wie man an den immer wieder aufkommenden Korruptionsvorwürfen bei der FIFA sieht.
Anerkennung und Einfluss bringen aber auch Verantwortung mit sich. Sich dieser einfach zu entziehen, ist schlichtweg feige. Meines Erachtens folgt aus Können auch die Verantwortung, diese Fähigkeiten und die damit verbundene Aufmerksamkeit, auch einzusetzen. Sei es nun im Sport oder in einem anderen Bereich.
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